Merkmale

einer Lese- Rechtschreibschwäche bzw. einer Rechenschwäche

Vielleicht haben Sie Ihr Kind ja in den Beschreibungen unter dem Punkt Lernstörungen bereits wiedergefunden. Generell sollten Sie genauer hinschauen, wenn sich am Arbeitsverhalten und/oder den Leistungen auffällige Veränderungen beobachten lassen. Gerade in der heutigen Zeit ist ein guter Schulabschluss besonders wichtig. Zögern Sie deshalb nicht rechtzeitig auch außerschulische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Speziell für die Lese- Rechtschreibschwäche und die Rechenschwäche zeigen wir Ihnen hier noch einige Auffälligkeiten, die auf das Vorliegen einer entsprechenden Störung hinweisen können.

Lese- Rechtschreibschwäche

  • Es tritt eine Vielzahl von Fehlern auf
  • Das Kind kann sich nicht alle Buchstaben merken
  • Verwechslung klangähnlicher (d/t, g/k, b/p, w/f...) oder ähnlich aussehender (b/d, ei/ie, p/q...) Buchstaben
  • Spiegelverkehrtes Schreiben von Buchstaben
  • Weglassen von Buchstaben beim Schreiben
  • Unfähigkeit zwei Laute zu einer Silbe zu verbinden
  • Schwierigkeiten bei der Zerlegung von Wörtern in Silben
  • Langsames und stockendes Lesen
  • Mühsames Erlesen selbst einfachster Wörter (und, ist, ein)
  • Auswendig Lesen
  • Sinngemäßes Ersetzen von Wörtern (Wand = Mauer)
  • Beim Vorlesen wird das Kind leicht nervös, spricht sehr laut und korrigiert sich häufig
  • Der Inhalt des eben Gelesenen wird nicht, nur sehr lückenhaft oder falsch wiedergegeben
  • Keine oder falsche Lösung der Textaufgaben in den Mathematikarbeiten

Rechenschwäche

  • Es tritt eine Vielzahl von Fehlern auf
  • Mangelndes Zahlenverständnis
  • Unsicherheit im Umgang mit Mengen
  • Verdrehen von Zahlen (35 - 53)
  • Zuhilfenahme der Finger
  • Zählen statt Rechnen
  • Verwechslung der Rechenzeichen
  • Probleme beim logischen Denken
  • Schwierigkeiten in der Raumorientierung
  • Verwechslung von rechts und links
  • Unfähigkeit, die Uhr zu lesen und Zeitspannen einzuordnen
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Geld

Merkmale im Vorschulalter

Es ist nicht möglich, eine definitive Aussage über das spätere Auftreten einer Lernstörung bereits im Vorschulalter zu machen. Dennoch gibt es eine Reihe von Faktoren, die den Lernprozess im Lesen und Rechtschreiben bzw. Rechnen beeinflussen sowie Erfahrungswerte über die Häufigkeit einzelner frühkindlicher Störungen bei den Betroffenen.

  • Das Kind beginnt auffällig spät zu sprechen
  • Es treten Sprachstörungen auf, die einer Behandlung bedürfen
  • Das Kind malt, bastelt und puzzelt nur ungern und benimmt sich dabei ungeschickt
  • Es hat Probleme beim Ausschneiden
  • Es kann nur schwer rhythmische Abklatsch- oder Überkreuzübungen machen (z.B. Hampelmann)
  • Das Kind kann sich nur schlecht über einen längeren Zeitraum mit einer Aufgabe beschäftigen
  • Es ist Linkshänder bzw. die Händigkeit ist nicht klar ausgeprägt
  • Das Kind kann Wichtiges von Unwichtigem nur schlecht unterscheiden (z.B. beim Erzählen)
  • Es ist unruhig, zappelig und nervös und lässt sich leicht ablenken
  • Das Kind zeigt Schwierigkeiten in der Raumorientierung (z.B. rechts/links)
  • Es treten Probleme in der Körperwahrnehmung auf
  • Das Kind benimmt sich allgemein ungeschickt

Wenn mehr als eine der genannten Auffälligkeiten besteht, kann bereits ein Jahr vor der Einschulung ein Test gemacht werden, so dass eventuelle Defizite rechtzeitig behandelt werden können.

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